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Steiermark Politik | HERWIG HÖLLER | aus FALTER 38/05 vom 21.09.2005

LANDTAGSWAHLEN KPÖ-Chefideologe Franz Stephan Parteder über Tito, Demokratiedefizite und Dinge, die für die steirischen Kommunisten nicht verhandelbar sind. 

An der Wand seines kleinen Büros im Grazer KP-Gemeinderatsklub hängt ein Plakat mit Isaak Brodskijs Gemälde "Feierliche Eröffnung des 2. Kongresses der Kommunistischen Internationale" (1920-24). Da seien alle oben, Lenin, Bucharin, Trockij, Stalin, erklärt KPÖ-Landesvorsitzender Franz Stephan Parteder, die späteren Entwicklungen seien jedoch nicht die besten gewesen. Und auch wenn er sich dezent zurücknimmt und von einer kollektiven Arbeit in der steirischen KP spricht: Der ehemalige Volksstimme-Journalist, der in den frühen Siebzigern für die Ö3-Musicbox Beiträge über Beatles und Kinks gestaltete und eigentlich Lyriker hätte werden wollen, gilt als die graue ideologische Eminenz der steirischen Kommunisten.

Falter: Man hat vom KP-Wahlkampf den Eindruck, dass es sich um eine Einpersonenshow von Kandidat Kaltenegger


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