Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 38/05 vom 21.09.2005

Die Deutschen aber auch! Abgesehen einmal davon, dass alle Parteien die Wahl irgendwie gewonnen haben, geht es ihnen nicht so gut. Ob das Wahlergebnis weiterhilft? Ein Deutschland-nach-den-Wahlen-Spezial (Seite 8ff.) versucht jedenfalls, Fragen wie "warum?", "woher?", "wohin?" zu beantworten. Dass die deutschen Zustände nicht gerade rosig sind, bestätigt jedenfalls der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer, den Gerald John interviewt hat. Michael Frank, Österreich-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, und der Wiener Wirtschaftsforscher Markus Marterbauer befassen sich in ihren Kommentaren ebenso mit der deutschen Wahl wie der Leitartikel von Armin Thurnher (S. 5f.), Robert Misik analysiert eine Konstellation, die uns so schöne Wörter wie "Schwampel" und "Jamaika-Koalition" gebracht hat.

Momentan stehen wir Ösis zumindest in den Augen der deutschen Nachbarn eigenartig gut da. Das betrifft sogar die Literatur, kommt doch die Hälfte der sechs Kandidaten für den Deutschen Buchpreis


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