"Ich kann nicht rechnen"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN und KLAUS TASCHWER | aus FALTER 38/05 vom 21.09.2005

LITERATUR Mit "Die Vermessung der Welt" ist dem Wiener Daniel Kehlmann ein unterhaltsamer und kluger Roman über zwei Wissenschaftsheroen des 19. Jahrhunderts gelungen. Ein Gespräch über Gauß oder Humboldt, Kant oder Hegel, Kino oder Theater - und andere lebenswichtige Entscheidungen. 

Der aus München gebürtige, in Wien aufgewachsene und lebende Daniel Kehlmann ist einer der erfolgreichsten Autoren der jüngeren Generation. Bereits 1997 erschien bei Deuticke sein Debüt "Beerholms Vorstellung", mit dem Physiker-Roman "Mahlers Zeit" (1999) wechselte er zu Suhrkamp, wo auch sein bislang erfolgreichstes Buch, die Kulturbetriebssatire "Ich und Kaminski" (2003), herauskam. Mit seinem jüngsten Roman "Die Vermessung der Welt", der nun bei Rowohlt als Spitzentitel des Herbstes erscheint, wird der heute dreißigjährige Kehlmann seinen Ruf nicht nur im deutschen Sprachraum festigen: Übersetzungen in sieben Sprachen sind in Vorbereitung, bis Weihnachten hat der Autor 41 Lesungen zu absolvieren,


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