Heiliger Saftleckerspecht!

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 38/05 vom 21.09.2005

THEATER Die Saison beginnt mehr oder weniger fantastisch: "Der Verschwender" von Ferdinand Raimund im Burgtheater, "Die versunkene Kathedrale" von Gert Jonke im Akademietheater. 

Das Burgtheater ist fast so alt wie der Staatsvertrag. Das im Krieg zerstörte Haus wurde im Oktober 1955 wiedereröffnet. Die Republik feiert das Jubiläum mit "25 Peaces", das Burgtheater mit vier Stücken. Jene vier Dramen, die vor fünfzig Jahren zur Wiedereröffnung gespielt wurden, stehen auch heuer auf dem Spielplan: "Don Carlos" (Regie: Andrea Breth) ist längst im Repertoire, "König Ottokars Glück und Ende" (Regie: Martin Kus`ej) hatte bei den Salzburger Festspielen Premiere und übersiedelt Mitte Oktober an die Burg, "Torquato Tasso" (Regie: Stephan Kimmig) folgt im Jänner. Eröffnet wurde die Jubiläumsspielzeit mit Ferdinand Raimunds "Verschwender", dem vierten Stück aus dem Geburtstagspackerl.

  Das 1834 uraufgeführte "Original-Zaubermärchen" ist zwar ein österreichischer Klassiker, es wird


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