Eine Welt. Ein Himmel.

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

Film Traurige Tomatenfelder, schwitzende Schwefelschlepper und bombastische Brotberge: Die Dokumentarfilme von Nikolaus Geyrhalter, Michael Glawogger und Erwin Wagenhofer erkunden die Schattenseiten globalisierter Güterproduktion. 

Ich hab ja keine Ahnung, was ,Globalisierung' eigentlich bedeuten soll", sagt Michael Glawogger und schaut vergnügt, fast als hätte er nur darauf gewartet, das endlich mal loszuwerden. Schon in Saalgesprächen, Interviews, Besprechungen zu seinem Großstadtpanorama "Megacities" (1998) sei dauernd von diesem Begriff die Rede gewesen. "Und dabei bleibt er im Grunde immer nur schwammig."

Glawogger, dessen dokumentarische Annäherung an das Thema Schwerarbeit, "Workingman's Death", gerade in Venedig Premiere hatte, ist nicht der Einzige, der mit dem Begriff "Globalisierung" und erst recht mit dem Label "Antiglobalisierungsdoku" seine Schwierigkeiten hat.

"Das fände ich wirklich sehr platt ausgedrückt", pflichtet ihm auch Nikolaus Geyrhalter bei, dessen wortloses


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