OHREN AUF!

Allerlei Elektroides

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

An sich ist die Mischung aus Elektro, HipHop, Datapop, Discoglam und schlüpfriger Performance von Princess Superstar ja extrem aufregend, ihr neues Album "My Machine" (!K7/Soul Seduction) hat nur leider ein kleines Dosierungsproblem. Die meisten der 25 Tracks sind - für sich genommen - toll, in Summe aber einfach etwas zu viel des Guten. Da nützt auch der konzeptuelle Überbau des Albums als futuristische Botschaft nichts - es sei denn, man ist bereit, mit der Prinzessin knapp achtzig hörspielartige Minuten durch Zeit und Raum zu reisen.

Kompakter geht das dänische Trio Who Made Who auf seinem schlicht "Who Made Who" (Gomma/MM Mediatrade) betitelten Debüt zu Werke, obwohl 15 Stücke immer noch ein ordentlicher Brocken sind. Langweilig wird einem aber nicht mit dieser gut geerdeten, lässig groovenden und nie aufdringlich drängelnden Mischung aus vifem elektroiden Pop und der Früh-Achtziger-Artschool-Version von Disco.

Mit einer pfiffigen Mischung aus Klugscheißer-Elektropop und


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