"Haare auf meinem Rücken"

Kultur | ROBERT ROTIFER | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

LONDON SOUND FILES Drei Bands und eine transatlantische Achse: Ween und Dr. Dog aus Philadelphia begrüßen England, während sich in den Wurzeln der Magic Numbers Trinidad, New York und London vereinen. 

Eigentlich sollte diese Kolumne ja auf dem Straßenpflaster Londons dem Herzschlag des Pop hinterherhetzen. Gelegentlich aber ist es legitim und opportun, sich stattdessen nach New Jersey einzuwählen, um mit Aaron Freeman von Ween über deren neueste Kompilation "Shinola Vol. 1" zu konferieren. Wie man hört, sei der Titel dieser Sammlung erlesener Ausschussware aus ihrer zwanzigjährigen Bandkarriere ein Slangausdruck für Scheiße, doch Freeman belehrt uns eines Besseren: "Shinola war eine Schuhcreme, und das Sprichwort war: You can't tell shit from shinola. Du kannst Scheiße nicht von Shinola unterscheiden. Wir hatten uns ein Jahr Auszeit genommen und brauchten ein bisschen Einkommen. Diese Platte soll uns helfen, unserem Publikum was zu geben, und dabei nebenher auch ein bisschen


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