Wunderland & Wanderschaft

Kultur | THOMAS PRLIC´ / Venedig | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

ARCHITEKTUR Die von Österreich aus gestartete Jungarchitektenausstellung Wonderland macht auf ihrer Europareise derzeit Station in Italien - und wächst sich dabei immer mehr zu einem riesigen Vernetzungsprojekt aus. 

Venedig ist sauteuer, aber es wirkt. Für eine Fahrt mit dem Vaporetto zahlt man gut und gern das Zweieinhalbfache eines Wiener U-Bahn-Tickets, für eine Pizza legt man in vielen Restaurants regelrechte Fantasiepreise ab. Aber immerhin gibt es in der Stadt ja auch ordentlich was zu sehen. Und im venezianischen Sightseeingwahnsinn erzielt man dafür selbst mit einfachen Mitteln mitunter große Wirkung.

Die Macher der Architekturausstellung Wonderland etwa haben über das Eingangsportal der Magazzini del Sale einfach ein großes Transparent mit dem Namen der Schau gehängt. Wer mit dem Vaporetto den Canale della Guidecca entlangtuckert, sieht den Wonderland-Schriftzug dann auch schon von weitem. Eine Passantin, die zufällig an der Uferpromenade vorbeispaziert, ist prompt neugierig


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