Nervig im Abgang

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

ARCHITEKTUR Das Architekturzentrum Wien zeigt den Paradefall postindustriellen Bauens: das Weingut. 

Es scheint, als gäbe es in der Architektur keine wichtigere Bauaufgabe als das Weingut", zeigt sich der Leiter des Architekturzentrums Wien (AzW) Dietmar Steiner überrascht. Ein bisher einzigartiges mediales Interesse habe die Ausstellung "WeinArchitektur" ausgelöst. Die Kuratorinnen Martina Grabensteiner und Kerstin Gust waren bereits während der Recherche für die Ausstellung ins Staunen geraten. Sie waren von einer Menge von rund zwanzig anspruchsvollen Bauten ausgegangen, schließlich kamen sie auf über sechzig. In der publizistischen Grauzone zwischen Architektur- und Weinzeitschriften war es bisher eine nicht näher untersuchte Vermutung, nun liefert das AzW den Beweis: Die österreichischen Winzer brachten eine neue Baukultur hervor, die ihresgleichen sucht.

Auf den zum Neusiedlersee abfallenden Weinbergen oder den Hügeln um die niederösterreichische Kleinstadt Langenlois thronen


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