LANDESHAUPTMANN-WAHL

Hampel oder Rampel?

Steiermark Politik | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

Den Kampf um die Burg - dort ist in Graz das Büro des Landeshauptmenschen untergebracht - werden sich ÖVP und SPÖ wahrscheinlich untereinander ausmachen (siehe Albanien-Koalition). Zwecks Mehrheitsbeschaffung im Landtag kommen daneben aber auch Hampel- oder Rampel-Vereinbarungen infrage.

Wild-Card-Deal

Hier wird ein Geschäft gemacht: Die Partei, die den Landeshauptmannsessel will, "schenkt" einer dritten Partei - die es nicht aus eigener Kraft in die Regierung schafft -, einen Regierungssitz. Diese bezahlt dafür mit ihren Stimmen bei der Wahl des Landeschefs. Ein solcher Deal ist eher unwahrscheinlich. Am ehesten kommt er für Rot und Dunkelrot infrage.

Das Rampel-Abkommen

Rechnerisch könnte sich bei der Wahl zum Landeshauptmann ein Rampel (Rote-Ampel)-Abkommen ausgehen. Bei einer Mehrheit links der Mitte könnten SPÖ, KPÖ und Grüne gemeinsam einen Landeshauptmann Voves ermöglichen. Der rote Spitzenkandidat könnte so, auch von Platz zwei aus, die Burg stürmen. Geschenkt wird Voves


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