Kleckern mit Karte

Steiermark Stadtleben | DONJA NOORMOFIDI | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

EINKAUFEN Im Kampf gegen die Shoppingcenter an der Peripherie hat Graz für viel Geld eine Bonuskarte eingeführt. Der Start verläuft schleppend. 

Es ist ein wenig kurios, dass die Stadt Graz genau dann ein Bonuskartensystem einführt, wenn ein ähnlicher Versuch in Linz gerade ziemlich gefloppt ist. Vergangenen April verkündete der Linzer SP-Stadtrat Johann Mayr den Ausstieg aus dem dortigen Projekt: "Der Linz-Chip ist kein Selbstläufer, sondern ein Selbsstolperer." Just zu diesem Zeitpunkt entschied man sich in Graz aber für den sogenannten GrazBonus, der - nach dem Vorbild des Linz-Chip - ein Kundenbindungsprogramm für die Innenstadt im Kampf gegen die Shoppingcenter sein soll. Kauft ein Kunde bei einem GrazBonus-Partnerbetrieb ein, werden ihm bis zu zwei Prozent des Kaufpreises direkt auf die Bankomatkarte gutgeschrieben. Per Bonuspunktesystem erhält er bei seinem nächsten Einkauf entweder Rabatt, Parkmünzen oder GVB-Fahrscheine.

600.000 Euro lässt sich die Stadt Graz die Initiative


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