Guten Morgen, mein Ritter

Steiermark Stadtleben | JUDITH SCHWENTNER | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

LOKALTIPP Alt und Neu in Harmonie: Am verunsicherten Grazer Kaffeehaussektor hat sich das Café Ritter als Oase der Beständigkeit etabliert. 

Alter schützt vor Torheit nicht. Warum in Graz jedes halbwegs klassische Kaffeehaus irgendwann einer deftigen Modernisierungstortur unterworfen wurde, ist nicht einfach zu beantworten. Zu bedauern ist es umso mehr. Denn die Orte, an denen unsere Großeltern noch Kaffee zu sich nahmen und wo auch die eine oder andere Schachpartie drin war, sind mit der Zeit allmählich verschwunden und durch überladene Cafés ersetzt worden. Nun kann man eigentlich nur eines: sich freuen, dass der radikale Generationenwechsel am Kaffeehaussektor zumindest einigen wenigen alternativen Neuansätzen jenseits von Starbucks und Co zum Durchbruch verholfen hat.

Nicht zuletzt im Univiertel, und da gut versteckt: das Café Ritter am Beginn der vielleicht kleinsten Gasse der Stadt. Den schmalen Gastgarten am Weg zur Lechkirche markieren die einzigen, ein wenig aufdringlichen


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