Nacht der offenen Tür

Interview: Klaus Taschwer | 28.09.2005

Bei der ersten Langen Nacht der Forschung am 1. Oktober dreht sich alles rund um die Sicherheit. Alexander Martos und Bertram Schütz, die Organisatoren der Veranstaltung, sprechen über ihr Konzept, die Notwendigkeit von Events und die Ziele dieser neuen Form von Wissenschaftsvermittlung.

heureka: Es gibt Lange Nächte der Museen, der Musik und der Kirchen. Warum braucht es jetzt auch noch eine Lange Nacht der Forschung?

Bertram Schütz: Die Wissenschaftskommunikation hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Ging es bis vor wenigen Jahren unter dem Leitbegriff "Public Understanding of Science" noch darum, einfach mit wissenschaftlichem Wissen die Bevölkerung aufzuklären, so sind heute Dialog und Partizipation angesagt. Entsprechend wollen wir, dass bei der Langen Nacht der Forschung nicht nur fertiges Wissen an Laien kommuniziert wird, sondern sich im Idealfall Experten und Laien nicht mehr als solche gegenüberstehen: Es soll sich einerseits das Bild der Wissenschaft bei

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