Forschen für die Sicherheit

Lukas Wieselberg | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

Mit einem Mehr an Forschungsgeldern allein ist es in der Sicherheitsforschung nicht getan. Die Bürger müssen an der Entwicklung neuer Technologien und Maßnahmen beteiligt werden, damit sie sich nicht überwacht, sondern vor allem sicher fühlen.

Schulschutz. Wer derzeit über den Karlsplatz in Wien geht, kann die Erfolge moderner Sicherheitstechnologie im Kampf gegen Kriminalität bewundern. Seit die Rauschgiftszene dort überwacht und durch eine Schutzzone vor der dortigen evangelischen Schule eingeschränkt wird, hat sie sich immerhin um rund einhundert Meter in Richtung Karlskirche verlagert. Wolfgang Stangl, der Leiter des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie in Wien, geht nicht davon aus, dass die von den Sicherheitsbehörden erhofften Ziele erreicht worden sind: "In der Fachwelt glaubt niemand ernsthaft, dass man mit Videokameras etwas gegen Drogen ausrichten kann."

Anders sei das etwa bei der Überwachung von Parkplätzen, sagt Stangl: Autodiebstähle könnten dadurch tatsächlich


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