Alles im Griff?

Edda Grabar | aus FALTER 39/05 vom 28.09.2005

Dichtung und Wahrheit. Im Jahr 1989 drohte eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Unerwartet brach unter den Laboraffen einer großen Washingtoner Forschungseinrichtung eine verheerende Seuche aus. Unsichtbar, lautlos und effizient tötete ein Virus zunächst Tiere und befiel kurze Zeit später Menschen. Wie hatten sie sich angesteckt? 18 Tage lang versuchten Hunderte von Spezialisten in einer streng geheim gehaltenen Mission, die Epidemie einzudämmen. Sie schafften es, die Welt wurde gerettet, und Richard Preston erlangte mit seinem Roman "The Hot Zone" Berühmtheit - spätestens, nachdem dieser dem Hollywoodthriller "Outbreak" von 1995 als Vorlage diente. Das Kinopublikum gruselte sich prächtig.

Alles bloß Fiktion? Ein leichtes Unwohlsein wird wohl auch so manch einen Wissenschaftler nach einem Vorfall in diesem Frühjahr überkommen haben. Da flatterte über 5000 Labors weltweit Post vom College of American Pathologists aus dem US-Bundesstaat Illinois ins Haus. Bestellt hatten die


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