Die List der Vernunft

Politik | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

UNIVERSITÄT Als mächtiger Sektionschef im Bildungsministerium hat Sigurd Höllinger die österreichischen Universitäten von Grund auf reformiert. Nun geht er in Pension - und macht doch weiter. 

Selber schuld" - so lautet Sigurd Höllingers knapper Kommentar, wenn er wieder einmal gefragt wird, warum er auch nach seiner Pensionierung in seinem repräsentativen Büro am Minoritenplatz anzutreffen ist. Der mit Ende September pensionierte Leiter der Hochschulsektion im Bildungsministerium hat bereits Anfang Oktober wieder einen neuen Job angetreten. Ab sofort ist Höllinger Projektleiter des Austrian Institute for Advanced Science and Technology, kurz Aiast genannt. Unter diesem Namen soll in einem Jahr die von Anton Zeilinger initiierte "Eliteuniversität" ihren provisorischen Betrieb aufnehmen.

  Höllingers Engagement für dieses Projekt ist typisch für die undogmatische Haltung des mächtigen "roten" Sektionschefs im Vorruhestand. Es geht um ein innovatives Projekt, der Leistungsgedanke


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