"Wir waren die Angreifer"

Politik | ERICH KLEIN | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

ZEITGESCHICHTE Der Militärhistoriker Manfried Rauchensteiner im "Falter"-Gespräch über Ausschreitungen der Besatzer, unsensiblen Pragmatismus der österreichischen Gründerväter und den Mythos vom Lagerstraßenkonsens. 

Manfried Rauchensteiner, 1942 in Villach geboren, gehört zu den renommiertesten Historikern des Landes. Der Verfasser zahlreicher Bücher zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, zur großen Koalition und zum Ende der Monarchie war von 1992 bis 2005 Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums. Nach einer Reihe von - wie er selbst sagt - "ärgerlichen Erfahrungen" wie der Absage einer von ihm konzipierten Ausstellung zum Widerstand, dem Unwillen der Bundesregierung, die vom Weisenrat gutgeheißene Idee eines eigenen "Hauses der Geschichte" umzusetzen, warf Hofrat Rauchensteiner nach vierzig Jahren Dienst für die Republik das Handtuch. Derzeit koordiniert er neben seiner Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien und Innsbruck die Errichtung des neuen militärhistorischen


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