Fernsehen fürs Volk

Medien | THERESA STEININGER | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

COMMUNITY TV Wiens erster offener Kanal startet. Mit einem Programm quer durch den Gemüsegarten, bei dem jeder mitmachen kann. 

Fernsehmoderationen auf Kurdisch oder Mazedonisch, Berichte über Low-Budget-Filmproduktionen, Sendungen über Aidshilfe, Astronomie oder Feminismus - die Vorschläge, die der neue offene Kanal "Community TV" bekommt, decken quasi alles ab, was auch nur irgendeinen Bewohner der Stadt interessieren könnte. Sechzig Gruppen haben bisher ihre Konzepte bei der Sendeleitung vorgeschlagen, um dabei zu sein, wenn der erste nicht-kommerzielle Fernsehsender Wiens im November endlich auf Sendung geht. Hier kann theoretisch jeder Stadtbewohner Programm machen. Intendantin Barbara Eppensteiner über die Aufgabe von Community TV: "Wir sehen uns als Komplementärmedium, das den öffentlich-rechtlichen Auftrag neu definiert und Themen abdeckt, die woanders zu kurz kommen."

  Interessengruppen, Initiativen und frei organisierte Produktionsteams waren aufgerufen, Ideen zu liefern,


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