Die dunkle Seite der Suppe

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

NEUES LOKAL Das ra'mien hat jetzt ein Schwesterlokal, das aber anders aussieht und ein bisschen anders kocht als der beliebte Bobo-Asiate.

Als im Februar 2002 in der Gumpendorfer Straße das ra'mien aufmachte, war der Boom der südostasiatischen Küche schon nicht mehr so ganz frisch. Auch die Idee, asiatisches Essen in urbaner, cooler Atmosphäre anzubieten, hatten in Wien vorher schon ein paar gehabt. Dennoch wurde dieses Lokal innerhalb kürzester Zeit zum Renner, stellen sich die Menschen hier immer noch um einen Tisch an, ist es der einzige Szeneasiate, der Wiens Bobos noch reizt. Was das Geheimnis des Erfolgs ist? Die Gegend sicher zu nicht geringem Teil, die unprätentiöse Atmosphäre auch, der leichte Schrägheitsfaktor (die Kellerbar!) und ebenfalls das unaufgeregt gute Essen in ziemlich großen Portionen.

Zwei der drei ra'mien-Macher wollten den Erfolg des Lokals jedenfalls volley in ihr ra'an übernehmen und floppten nach relativ kurzer Zeit. Tie Yang blieb im ra'mien, expandierte


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