WIEDER AM MARKT

Aloha, Vera!

Stadtleben | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

Nach Grüntee, Algen und Traubenkernen war Aloe Vera die Pflanze, ohne die fortan kein Haarshampoo, kein Rasierwasser und kein Lippenstift mehr auskommen wollte. Die fleischigen Blätter der Agavenart versprachen ewige Jugend, nicht enden wollende Gesundheit und natürlich auch galoppierende Gewinne für Kosmetikunternehmen. Nun gibt es die Aloe-Vera-Blätter auch zu kaufen, sie sehen bizarr aus und sind wohl gefüllt mit gallertigem Mark, womit sich die Frage stellt, ob man das wahnsinnig gesunde Zeug nicht auch essbar machen könne. Na ja, meint Othmar Holzinger von Naturkost St. Josef, es ist bitter und hat die Konsistenz von Sperma. Hm, klingt nicht gerade köstlich, aber gemixt mit ein bisschen Mango und Kokosmilch, ein Schuss Rum und etwas Muskatnuss dazu, dann geht's vielleicht.

Vera, um E 20,-/kg, bei

Naturkost St. Josef, 7., Zollerg. 26,

Tel. 526 68 18.


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