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Der ra'mien-Clan

Stadtleben | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

Ich bekenne: Ich find das ra'mien super. Aber auch ganz objektiv betrachtet gibt es in Wien nicht viele Gastronomen, die mit asiatischen Konzeptlokalen so lange so spannend blieben. Wobei den Yangs nicht alles gelang:

ra'mien, 6., Gumpendorfer Str. 9, Tel. 585 47 98, Di-So 11-24 Uhr, www.ramien.at

Die Mutter eines komplett neuen Asiarestauranttyps, mittlerweile tausend Mal kopiert: Küche aus China, Südostasien, Japan, große Portionen, faire Preise, coole Anmutung, nicht zu schick, schräger Partykeller mit dem Interieur eines ehemaligen Chinarestaurants.

ra'an, 9., Währinger Str. 6-8.

Versuchte es tagsüber mit Designermakis in Kartons und Take- away-Suppen, abends als Restaurant, nachts als Clubkeller. Riesengroß, Qualität uneinheitlich, der Erfolg blieb aus.

Dschungelcafé, 7., Museumspl. 1, Zugang Mariahilfer Str., Tel. 522 07 20, tägl. 11-24 Uhr, www.dschungelcafe.at

Catering aus dem ra'mien, es gibt ein paar Curries und Salate aus Pappkartons zu essen, unaufregende Qualität.

Tien Tsin, 5., Ramperstorfferg. 47, Tel. 544 57 51, tägl. 11.30-14.30, 18-23 Uhr.

Interessantes Projekt von Jun Yang, nämlich eins der ältesten Chinarestaurants Wiens, seit Jahrzehnten in Familienbesitz der Yangs, zu modernisieren: Acht Schätze, knusprige Ente & Co, aber in coolem Design.

WEIN - Diese DAC-Sache erwies sich als ein absoluter Umsatzmotor für das Weinviertel: junge Betriebe und viel Interesse an Veltliner. Der Weinviertel DAC '04 von Max Riegelhofer und Susanne Bernatz steckt nicht nur in einer ziemlich fetzigen Flasche, sondern lässt auch reichlich pikante Würze und pfeffrige Frucht erkennen. Zur Jause mit Leberwurst, Blunze und Surbraten wie geschaffen.

Preis: E 7,90 Bewertung: 4/5 (sehr gut) bei Meinl am Graben, 1., Graben 19.


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