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Steiermark Vorwort | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

Die Steiermark ist rot. Ein Satz, der noch vor wenigen Tagen glatt als Landesverrat durchgehen konnte, schickt sich an, Normalität zu werden. Er schleicht in die Wirklichkeit, würde der künftige Landeshauptmann Franz Voves vielleicht formulieren. Und das ist ja auch okay, denn selbst in der Steiermark muss es legitim sein, dass die weiß-grüne Landesfahne von Zeit zu Zeit auf eine andere Partei übergeht. Das tut vermutlich sowohl dem Land als auch den nach Jahren der Regierungshauptverantwortung ermatteten Parteien ganz gut. Der Steirischen Volkspartei wird ein kleiner Relaunch jedenfalls nicht schaden. Auch wenn der Prozess schmerzhafter und vermutlich länger dauern wird, als es den Anschein hat.

  Die Steiermark ist rot: Was diese Tatsache für das politische, das gesellschaftliche, das kulturelle Leben im Land bedeuten wird, lässt sich allerdings noch nicht annähernd abschätzen. Es wird abfärben, so viel steht fest. Ganz rot kann die Steiermark aber ohnehin nicht werden. Dafür


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