Kleine Albträume

Steiermark Politik | GERLINDE PÖLSLER | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

OPPOSITION Die kleinen Parteien waren die großen Verlierer dieser Wahl. Die steirischen Grünen haben besonders zähe Jahre vor sich. 

Mein Albtraum ist leider wahr geworden", sagt Grünen-Spitzenkandidatin Ingrid Lechner-Sonnek. Diese Worte wählt sie freilich nicht für das grüne Wahlergebnis, sondern für die demokratiepolitische Situation, die in der Steiermark entstanden ist: SPÖ und ÖVP allein in der Landesregierung, ohne - wie bisher mit der FPÖ - eine dritte Partei, die zumindest gute Möglichkeiten hat, die beiden Giganten zu kontrollieren, wenn sie das will. Kleinere Parteien abseits der beiden Großen haben mit dieser Wahl generell verloren. Nur zwei von ihnen sind im Landtag vertreten, obwohl es bis vor kurzem realistisch erschien, dass bis zu vier von ihnen das Landesparlament beleben. Dass es nur zwei geblieben sind, ist zwar keine Veränderung gegenüber der letzten Periode; in dieser hatte jedoch eine davon - die FPÖ - mit mehr als zwölf Prozent mehr Gewicht. Besetzten


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