Lesen übers Schreiben

Steiermark Kultur | TIZ SCHAFFER | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

LITERATUR Graz zeichnet sich durch eine ungewöhnlich hohe Dichte an namhaften Literaturzeitschriften aus. Die neuesten Erscheinungen befinden sich nun in den Bücherregalen. 

Das verregnete Herbstwetter kommt einem gerade recht, um sich mit den unterschiedlichsten poetischen Entwürfen einzudecken. Man kann sich sowohl der konzentrierten und unterhaltsamen Lektüre widmen, dem oberflächlichen Schmökern oder der Bestandsaufnahme des zeitgenössischen Literaturgeschehens. Vier aktuelle Ausgaben von Grazer Literaturzeitungen geben Einblick in verschiedene literarische Zugangsweisen und Praktiken.

Manuskripte

Der Herausgeber Alfred Kolleritsch ist sicher das in Graz arbeitende Bindeglied zur Sechzigerjahre-Literaturszene. Zeitgleich mit der Eröffnung des Forum Stadtpark 1960 wurde die erste Ausgabe veröffentlicht. Was danach kommt, ist Geschichte und glorreiche Vergangenheit Grazer Literaturschaffens: In Anlehnung an die Wiener Gruppe - zu der man in engem Kontakt stand - entwickelte sich


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