Mit dem Segen der Kirche

Steiermark Stadtleben | HERWIG G. HÖLLER | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

KUNST Das Grazer Kulturzentrum bei den Minoriten zeigt vor, wie progressive Kunst und Kirche vereinbar sind. Das tut es nun schon dreißig Jahre. 

Im Jahr 1974 stand das seinerzeit baufällige Minoritenkloster am Grazer Mariahilferplatz kurz vor einem Verkauf an die Kastner & Öhler Warenhaus AG. Aus einem Einkaufszentrum in klösterlichen Mauern wurde aber nichts: Mit dem offiziellen Segen der katholischen Kirche installierte der umtriebige Priester und Künstler Josef Fink gemeinsam mit dem Theaterschaffenden Harald Seuter 1975 ebendort das Kulturzentrum bei den Minoriten, das in den folgenden drei Jahrzehnten zu einem Fixpunkt des Grazer Kulturlebens avancierte. Kürzlich feierten die "Minoriten" ihren dreißigsten Geburtstag. Anlass für ein Gespräch mit dem Theologen und Kunsthistoriker Johannes Rauchenberger, der seit dem Tode Josef Finks im Jahr 1999 das Kulturzentrum leitet. Provisorisch, wie Rauchenberger im Gespräch mit dem Falter über Kunst, Kirche und das Kulturzentrum von


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