IN KÜRZE

Steiermark Stadtleben | aus FALTER 40/05 vom 05.10.2005

KAISERFELD Die Kaiserfeldgasse in Graz ist die Straße des Geldes. Das behauptete zumindest Christian Marczik, Chef der Intro Graz Spection (IGS), der ein Kunstprojekt dort organisiert hat. Er meint, dass diese Gasse, die inmitten der Stadt gelegen ist, deshalb auch eine seltsame Ruhe ausstrahle. Und de facto sind dort wirklich jede Menge Banken, viele Rechtsanwälte. In 13 neuen Arbeiten setzen sich Künstlerinnen und Künstler mit den Mitteln der Architektur, Literatur, der bildenden Kunst, Musik, von Theater, Fotografie, Performance und Film, mit dieser spezifischen städtischen Situation auseinander. Verschiedenste künstlerische Positionen prallen aufeinander, befruchten sich gegenseitig und stellen das einmalige temporäre Element in den Vordergrund. So gibt es etwa eine Performance, bei der der Händedruck eine große Rolle spielt. Schaufenster werden bespielt. Bei einer Installation wird ein überdimensionales Nest in den Bäumen wachsen. Ab 11. Oktober.

RESANITA Ein künstlerischer Teil des Kaiserfeldprojektes wird vom Künstlerinnenduo Resanita beigesteuert. Anita Fuchs und Resa Pernthaler behaupten, dass das Glück auf der Straße liege. Sie verteilen es deshalb an Passanten. Auch sonst sind die beiden im Moment ziemlich aktiv. Die Künstlerinnen mit Sinn für gute Gefühle - für die Herstellung dieses Zustands machen sie Kunst. Am 19. Oktober eröffnen sie etwa in der Nähe des Kunsthauses ein neues "Good Vibrations Lokal", in dem sie für ihre Gäste Kleidungsstücke nähen werden. Die "Disko Deko Brutal" wiederum im p.p.c ab 29. Oktober, wo Zelte und Doppelbetten für Wohlfühlatmosphäre sorgen sollen.


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