Politische Pandemie

Vorwort | ARMIN THURNHER | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Vor der Wiener, nach der deutschen, der steirischen, der burgenländischen Wahl: das gleiche Leiden. 

Es ist schon merkwürdig. Der Pulverdampf der Wahlen im Burgenland und in der Steiermark hängt noch in der Luft, von dem der deutschen Wahl ganz zu schweigen. Aber mit der Wiener Wahl, die bevorsteht, möchte man Bilder von Schlacht, Kampf und Auseinandersetzung nicht assoziieren. Hier riecht es maximal nach Herbstlaub und Staubigem. Selbst wenn sich die ÖVP um kämpferische, rathauskritische Parolen bemüht, selbst wenn der rechte Recke mit den merkwürdigen Initialen und den Augen blauer als blau noch so narbige Sprüche klopft - es kommt keine Kampfstimmung auf. H.C. Strache, soll man bei diesem H.C. eher an Artmann denken (wohl kaum) oder an "honoris causa" (da wüsste man gern, wofür)? Mit solchen Fragen kann man sich die Zeit vertreiben, die zu den Wiener Wahlen hin so langsam vergeht. Offenbar gehen Proteststimmen gegen die Bundesregierung an die SPÖ,


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