PRESSESCHAU

Medien | NINA HORACZEK | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

Nur noch wenige Tage, dann ist die "Jagd auf roten Oktober" endlich vorbei. Zugegeben, auch der Falter konnte am "Roten Oktober" nicht vorbei - aber nicht ohne darauf hinzuweisen, dass dieser Vergleich hinkt: "Im Buch geht es nämlich um den Kapitän eines sowjetischen Atom-U-Bootes, der versucht dem roten Imperium zu entkommen und sich ins Land der Freiheit, die USA, abzusetzen", stand im Falter, als ein abgetakeltes U-Boot das Steiermark-Cover zierte. Der Standard hat diesen Schmäh gleich drei Mal hintereinander lustig gefunden, die Presse hat vier Mal auf den Sean Connery-Kassenschlager verwiesen und sogar einen "Roter Oktober"-Wein, ein "wunderbarer Cuvée von Wolfgang Seher", ins Blatt gerückt. In Kurier und Salzburger Nachrichten stand der "rote Oktober" zumindest zwei Mal und in der Krone schimpfte Ernest Kaltenegger, die ÖVP habe den Wahlkampf "nach dem Motto ,Jagd auf Roter Oktober' geführt." Selbst in Deutschland musste der Actionfilm für den Erfolg der Linkspartei herhalten. Aber dort wurde laut Hamburger Abendblatt wenigstens "Roter Oktober"-Bier ausgeschenkt - aber das ist hier niemandem eingefallen.


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