R wie Rote Stadt

Medien | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

WEBLEXIKON Das neue Webarchiv der Wiener SPÖ erzählt die Geschichte des Roten Wien und feiert sich damit im Gedenkjahr selbst.

Adler, Victor kennt man noch. Aber wer war der Ackermann, Manfred? Warum gab es einen Arbeiter-Abstinentenbund? Und wer steckte hinter den "Revolutionären Sozialisten"? Kaum eine Frage zum historischen Roten Wien, die im neuen Weblexikon der Wiener SPÖ nicht beantwortet wird. www.dasrotewien.at ist ein Projekt der Sozialdemokratie zum Gedenkjahr, in dem sie praktischerweise sich selbst gleich mitfeiert: nämlich sechzig Jahre SPÖ und Gewerkschaftsbund.

  Das Webarchiv startet mit tausend Stichworten, 2500 Fotos, 150 Fotogalerien, einem Dutzend Videofiles, Musikbeispielen von alten Arbeiterliedern und Abbildungen der schönsten Maiabzeichen. Ein aufwendig recherchiertes Projekt, das nur zufällig in die Wahlkampfzeit vor dem 23. Oktober falle, behauptet Lilli Bauer, Autorin der Homepage: "Wir haben vor etwa eineinhalb Jahren mit der Arbeit begonnen, da war


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