Feste Burg

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

THEATER Am Wochenende feiert das Burgtheater den fünfzigsten Jahrestag seiner Wiedereröffnung. Ein Rundgang durch die Geschichte eines sagenumwobenen Hauses. 

Die Sonntagvormittagsführung ist besser besucht als so manche Abendvorstellung kleinerer Wiener Bühnen. Dreißig Leute, hauptsächlich Touristen, haben sich eingefunden, um sich für 4,50 Euro das Burgtheater zeigen zu lassen. Die Führung startet bei der Feststiege auf der Landtmann-Seite; die freundliche Kustodin, die durch das Burgtheater wie durch ihr Wohnzimmer schreitet, beginnt ihre Ausführungen mit einer unmissverständlichen Ansage: "Das Burgtheater ist eine der bedeutendsten Bühnen Europas."

Das Museum

Die beiden Feststiegen - eine für den Kaiser, eine für den Erzherzog - sind die Prunkstücke des Hauses; die unter anderem vom jungen Gustav Klimt gemalten Deckengemälde, die theaterhistorische Motive zeigen, haben den Krieg unversehrt überstanden; Statuen und Büsten berühmter Schauspieler und Dramatiker verstärken


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