AUFGEBLÄTTERT

Kultur | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

Brüder, da gibt es etwas, was ich euch sagen möchte. Das Küssen von Händen ist etwas, was unseren Werten und Moralvorstellungen widerspricht und was von freien, ehrlichen Menschen abgelehnt wird." Mit diesen schönen Worten verbat Abdullah, der neue König von Saudi-Arabien, erst vor wenigen Wochen seinen Untertanen, ihm ständig die Hände zu küssen. Die Sitten auf der arabischen Halbinsel gelten dennoch als besonders streng - für Christopher Buckley Grund genug, darüber seinen "ersten und wohl auch letzten Nahost-Roman nah an der Wirklichkeit" (Christopher Buckley) zu schreiben. In "Florence von Arabien" schickt der schillernde US-Publizist, der mit 24 Chefredakteur des Esquire wurde und Reden für George Bush senior schrieb, eine gewisse Florence Farfaletti auf Geheimmission in die arabische Welt. Die nicht unattraktive Mitarbeiterin des US-Außenministeriums soll in Matar (sic!) einen feministischen Fernsehsender aufbauen, der dann vor allem im angrenzenden Öl-Scheichtum Wasabien


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