Superzeichen am Canal

CHRISTOPHER WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

DONAUKANAL Und wir dachten, Stadtstrand und Badeboote, das wär's schon: Jetzt soll der Donaukanal ein "Brückengeflecht" bekommen. 

Für Gregor Eichinger wäre die städtebauliche Intervention am Schwedenplatz ein großer Erfolg, nicht nur, weil der Architekt seit Jahrzehnten hier sein Büro hat (Eichinger oder Knechtl). Michael Satke kennt die Gegend überhaupt schon seit seiner Kindheit in der Großen Mohrengasse auf der anderen Seite des Donaukanals und als Erfinder des "Bermudadreiecks" Anfang der Achtzigerjahre, hat also ebenfalls einen besonderen Bezug zum Kanal. Pläne, das Vergnügungsviertel beim Schwedenplatz zu überdachen oder mit einem Fußgängerübergang über die Salztorbrücke Richtung Karmeliterviertel zu erweitern, gab es schon seit längerem. Seit 1996 arbeitet Knechtl an Brückenlösungen über den Donaukanal. "Aber das war zu früh", meint Satke, die Zeit sei noch nicht reif gewesen, der Kanal "tote Zone". Seit mit dem Flex und der Summerstage jedoch so was wie Leben

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