Heterotopien

Special | ERWIN FIALA | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

Tankstadt 2050. Klaus Schafler entwirft in einer Zukunftsvision die Tankstadt als Beispiel zukünftiger Zentren und Orte in (sub-)urbanen Regionen.

In einer mobilnomadischen Gesellschaft, deren architektonische Tentakel in Form wuchernder Straßennetze die Lebensadern des mobilen Daseins bilden, bedarf es jener Knoten-, Kreuzungs- und Vernetzungspunkte, die in Momenten kurzen Anhaltens Gelegenheit zur Orientierung des Woher, Wohin, Wann und Wozu bieten können. Non located territories - Net culture on road. Atopische Lokalisierungen der Bewegungsimpulse, die kurz unterbrochen werden, um neue Bewegungsenergie aufzutanken. Vernetzungszentren einer automobilen, sozialmobilen, jobmobilen, kommunikativmobilen, eventmobilen, shoppingmobilen, sportmobilen, sehnsuchtsmobilen, verwaltungsmobilen und zufallsmobilen Gesellschaft und deren Menschen, die ihren Bewegungs- und das heißt Lebenszyklus in Tankstädten revitalisieren.

Diese Tankstädte werden Orte ohne lokale Festigkeit und Begrenzung sein,

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