Hybride Landbewohner(innen)

ERWIN FIALA | Special | aus FALTER 41/05 vom 12.10.2005

Sauber, Sauber! Gertraud Ranegger-Strempfl geht der Frage nach, was eigentlich ein "typischer" Bauer beziehungsweise ein "typische" Bäuerin ist.

G ertraud Ranegger-Strempfl stellt sich explizit die Frage einer Bestimmung des Urbanen und des Ländlichen -eine Frage nach der Differenz zwischen soziokulturellen Typen, die doch eingebettet sind in ein gesellschaftliches Funktionsgefüge, in einen sozialen Organismus, der als Ganzes gerade durch seine Differenziertheit (solange die Distinktionsmerkmale nicht zu polar sind) fungibel ist.

Der Versuch, den "typischen" Bauern oder die "typische" Bäuerin als (symbolische) Vertretung eines Begriffs des Ländlichen bzw. Nicht-Urbanen in der heutigen Zeit zu finden und dokumentieren zu können, scheint jedoch ergebnislos verlaufen zu sein. Zu sehr dürfte der/die heutige Landbewohner/-in bereits zu einem hybriden Arbeits-, Lebens- und Denkwesen geworden sein. Ganz nach dem Vorbild der Maiszucht und ihrer Hybridsorten wandeln sich auch die menschlichen

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