"Ich bin mit mir zufrieden"

Politik | NINA HORACZEK und FLORIAN KLENK | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

WIENER WAHLEN FPÖ-Chef Heinz Christian Strache über Eitelkeit, Nadelstreif, dritte Zähne und das Dritte Reich. 

Der Mann zeigt Selbstvertrauen. Sieben bis neun Prozent geben ihm die Umfragen. Jeder zweite Blaue will nichts mehr mit der FPÖ zu tun haben. Der gelernte Zahntechniker und FPÖ-Chef Heinz Christian Strache sieht sich dennoch als Sieger. Am Gang des FPÖ-Büros hängen auffallend viele Porträts von ihm. In seinem Büro liegt ein Buch von H.C. Artmann und ein Plakat von Prinz Eugen. "Der Retter Wiens" steht daneben geschrieben.

Falter: Im Vorzimmer hängen gerahmte Porträts von Ihnen. Sind Sie eitel?

Heinz Christian Strache: Das haben die Mitarbeiter aufgehängt. Offensichtlich haben die es gern, wenn sie meine Fotos sehen.

Warum sind Sie ausgerechnet Zahntechniker geworden?

Weil ich ein Mensch mit künstlerischer Begabung bin.

Welchen Einblick gewinnt man, wenn man tief in die Mäuler der Wiener blickt?

Dass manche nicht so hygienisch ihre Zähne putzen.

Frage an den Experten:


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