WIENZEUG

Politik | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

Vortragsreihe Seit Charlie Chaplins "Der große Diktator" haben Filmemacher immer wieder versucht, dem Grauen des Holocaust mit Humor zu begegnen. Doch kann und soll man über das Leid in den Konzentrationslagern überhaupt lachen? Diese Frage versucht das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung mit einer Vortragsreihe zu beantworten: Der Wiener Zeitgeschichtler Frank Stern analysiert Ernst Lubitschs "Sein oder Nichtsein" und andere Filmbeispiele aus sechs Jahrzehnten, Eleonore Lappin vom Institut für Geschichte der Juden in Wien widmet sich unter anderem der Tragikkomödie "Das Leben ist schön".

Donnerstag, 20. und 27. Oktober, 18 Uhr, Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, 2., Praterstern 1. Der Eintritt beträgt 6 Euro.

Open House Vor fünf Jahren wurde die w@lz, eine alternative Oberstufe für 14- bis 19-jährige, im ehemaligen Kabelwerk in Meidling gegründet, unlängst ist die Schule in ein Backsteingebäude in Penzing übersiedelt. Anlässlich der Neueröffnung gibt's zwei Tage Open House mit Theateraufführungen und Workshops, w@lz-Gründerin Renate Chorherr und ihr Team stehen interessierten Eltern und Schülern für Fragen zur Verfügung.

Freitag, 21. Oktober, und Samstag, 22. Oktober, ab 18 bzw. 15 Uhr, Wiener Lernzentrum w@alz, 14., Heinrich-Collin-Straße 9. Infos unter www.walz.at

Festakt Vor vierzig Jahren wurden die ersten Gastarbeiter eingeladen zu kommen, seitdem waren sie wesentlich am wirtschaftlichen Aufbau der Republik beteiligt. Die Österreichische Liga für Menschenrechte und das WIK-Vernetzungsbüro wollen im Gedenkjahr nun auch an die Leistungen der Migranten erinnern, und zwar mit einem eigenen Festakt in der Hofburg, bei dem unter anderen auch Bundespräsident Heinz Fischer sprechen wird.

Dienstag, 25. Oktober, 15 Uhr, Hofburg (Redoutensaal), 1., Ballhausplatz 1.


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