VANDERMARK'S CHOICE

"James Brown & Helmut Lachenmann"

Kultur | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

Ken Vandermark ist der Typ Musiker, der die Tradition (nicht nur) des modernen Jazz in sämtlichen Fingern hat und sie unermüdlich einer Sichtung unterzieht, um ihre Vitalität spielend unter Beweis zu stellen. Dem Falter beantwortete er Fragen nach seinen nicht nur musikalischen Vorlieben.

Falter: Wenn Sie die Chance hätten, einen bereits verstorbenen Musiker live zu hören, für wen würden Sie sich entscheiden?

Ken Vandermark: Nur einen?! Ich denke, Duke Ellington. Er hat alles gemacht - als Komponist, als Musiker und als Bandleader.

Welche fünf bis zehn Alben würden Sie jemandem empfehlen, der an Jazz interessiert, aber damit nicht wirklich vertraut ist?

In beliebiger Reihenfolge: Eric Dolphys "Out to Lunch", "Miles Davis Live at Fillmore", "This Is Our Music" von Ornette Coleman, Anthony Braxton "Quartet Dortmund/1976", Art Ensemble of Chicago "Stance of Sophie", "Archie Shepp Live in San Francisco", Don Cherrys "Complete Communion", "Nipples" von Peter Brötzmann, John Tilbury/Eddie

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