Witzig, witzig

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

FILM Shane Black, Drehbuchautor von "Lethal Weapon", versucht als Regisseur von "Kiss Kiss, Bang Bang" ein Comeback zu eigenen Bedingungen. 

Theoretisch ist das alles schrecklich lustig: Wie es Harry Lockhart, einen kleinen Ganoven aus New York, nach Hollywood zum Film verschlägt, wie er dort von Privatdetektiv "Gay" Perry auf seine Leinwandrolle vorbereitet werden soll und wie die beiden dabei in einen undurchsichtigen Mordfall geraten, in den nebst einem abgehalfterten Serienhelden, willigen Schauspielelevinnen und einem Wirtschaftsmagnaten auch Harrys lange verlorene Jugendliebe verwickelt ist - ein Starlet vom Lande, das auf den schönen Namen Harmony Faith hört, in Werbespots mitspielt und auf Partys im Weihnachtsmannkostüm herumhüpft.

  Von der Theorie zur Praxis freilich ist's weiter als von einem Drehbuch zum fertigen Film, was Shane Black, der Regisseur und Autor von "Kiss Kiss, Bang Bang", eigentlich wissen müsste. Sein erstes Filmscript wurde 1987 von Richard Donner massakriert,


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