"Sachte, sachte"

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

COMIC An die guten, alten Zeiten reicht der neue Asterix nicht heran. Aber ganz so schlecht ist "Gallien in Gefahr" nun auch wieder nicht. 

Der Himmel ist uns nicht auf den Kopf gefallen, mag der Chor der Nostalgiker auch verlässlich wie immer bei Erscheinen eines neuen Asterix-Bandes sein Credo angestimmt haben: "Früher war alles besser." Natürlich war es das, und dennoch ist Band XXXIII nicht so schlecht, wie es sein nichtssagendes Titelblatt ja tatsächlich befürchten lässt. "Gallien in Gefahr" ist sogar einer der besseren unter den nunmehr neun "neuen" Asterix-Bänden, die Zeichner Albert Uderzo seit dem Tod von Texter René Goscinny 1977 im Alleingang herausgebracht hat.

  Sicher, an den feinsinnigen Humor von einst reichen Uderzos Schenkelklopfer zum Themenfeld "Wildschwein" nicht heran, und Schlampereien wie die, dass zwei römische Legionäre nach einer Rauferei einen "Filmriss" haben wollen, sind früher einfach nicht passiert. Besonders unsympathisch war der nach dem Vorbild


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