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Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

Man kann nicht sagen, dass der Hundsturm, die neue Volkstheater-Dependance in der Margaretenstraße, einen Traumstart hatte. Auf die mittelprächtigen Eröffnungspremieren folgte ein jenseitiger Jelinek-Abend von der Künstlerin Elke Krystufek und zuletzt eine Absage: Die für vorige Woche geplante Inszenierung des Händl-Klaus-Stücks "Ich ersehne die Alpen; so entstehen die Seen" ist offenbar so misslungen, dass sie kurz vor der Premiere auf Wunsch des Regisseurs (Wojtek Klemm) abgesetzt wurde. Trotzdem dürfte am Samstag, 22.10., ein Besuch im Hundsturm lohnen: Das erste Autorenwochenende wird nämlich vom spannenden deutschen Regisseur Armin Petras bestritten, der unter dem Pseudonym Fritz Kater auch einer der interessantesten Dramatiker des deutschen Sprachraums ist. Mit Schauspielerinnen und Schauspielern des Hauses inszeniert Petras eine szenische Lesung mit zwei Stücken von Marius von Mayenburg ("Fräulein Danzer" und "Monsterdämmerung") und einem Monolog aus dem preisgekrönten


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