Geldhamstern

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

ALLTAGSGESCHICHTE Noch bis zum "Weltspartag" läuft im Volkskundemuseum die sehenswerte Ausstellung "Spar dir was!". 

Sogar Menschen, die nahezu bargeldlos ihre Geschäfte abwickeln, entkommen dem System Sparschwein nicht immer: "Eine Spende für den Stephansdom?" riefen die Mädel und Buben vergangene Woche wieder auf der Straße und klapperten wie wild mit ihren Sammelbüchsen. Sparen für den guten Zweck, sparen für sich selbst oder die Gesellschaft in Form von "Sparpaketen", die Politiker schnüren: Aufforderungen zum Horten von Geld (oder anderen Dingen, Altpapier, Plastikflaschen oder Energieressourcen zum Beispiel) gab es schon immer. "Spar dir was! - vom Begehren zu/m Vermehren", eine Ausstellung im Volkskundemuseum, befasst sich mit der Alltagspraxis des Sparens seit 1945.

  Dabei haben die drei Kuratoren Matthias Beitl, Nadja Rapp-Wimberger und Christian Rapp recht unterschiedliche Zugangsweisen zum Thema Sparen. Der erste Eindruck im Gartenpalais Schönborn lautet "sparsam".


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