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Mezzogiorno

Stadtleben | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

Der Süden Italiens kommt imagemäßig schön langsam ja ganz groß raus. Klar, weil in die Toskana fährt man ja nicht mehr, weil das nur für die Schnöseln ist, und an die Adria nicht, weil dort die "Hausmasta" wohnen, und nach Ligurien nicht, weil's dort so wenig Strände gibt. Also wird "das Echte" gesucht und in Kalabrien, Apulien und Kampanien gefunden. Auch kulinarische Filialen hat der Süden in Wien ein paar:

Crupi, 4., Margaretenstraße 3,

Tel. 0650/858 38 50,

Mo 14.30-19.30, Di-Fr 10-19.30, Sa 10-14.30 Uhr.

Die beste Adresse Wiens, um Orangen (im Winter) und Paradeiser (im Sommer) aus Eigenanbau von Nino Crupis Familie zu erwerben. Ein paar Snacks gibt's im Extraraum auch.

L'Ambiascata della Puglia,

18., Währinger Straße 170a, Tel. 479 95 92, Mo-Sa 12-15, 18-23 Uhr.

Schlichtes Lokal mit schlichter apulischer Küche und Weinen von gleicher Herkunft, einer der besten Italiener in Wien.

Osteria del Salento, 8., Kochgasse 4, Tel. 409 22 56, Mo-Sa 18-23 Uhr.

Ebenfalls ein apulisches Lokal, vor knapp einem Jahr in eine ehemalige Pizzeria übersiedelt. Gekocht wird recht authentisch, was mitunter auch eher derb ausfällt. Großes Angebot regionaler Weine.

Sicilia, 3., Rennweg 87,

Tel. 714 67 02, tägl. 11-23 Uhr.

Firmiert unter Pizzeria und behauptet, original sizilianische Küche zu offerieren.

WEIN - Die Region Marken ist weinmäßig in Österreich nur mäßig bekannt, und der Rosso Piceno quasi überhaupt nicht. Das dort ansässige Bioweingut Saladini Pilastri erlebte in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung und hohe Auszeichnungen, der Rosso Piceno 2003 - beerenfruchtig, frisch und mit hoher Säure - bekam zwei von drei Gläsern im "Gambero". Ob er deshalb bei uns doppelt so viel kostet wie in Deutschland?

Preis: E 8,99; Bewertung: 4/5 (sehr gut); bei Wein & Co.


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