ZU ADALBERT STIFTER

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Extra | KURT PALM | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

Stifters 200. Geburtstag war naturgemäß Anlass für zahlreiche Publikationen rund um den Dichter. Empfohlen seien an dieser Stelle die klugen Reflexionen über den "Nachsommer", die Arnold Stadler unter dem Titel "Mein Stifter" bei DuMont herausgebracht hat. Stadler bezeichnet in seinem Buch den "Nachsommer" als "eine erträumte Biografie" und spürt jenen Punkten nach, an denen sich fiktionale und biografische Linien überschneiden.

  In seiner groß angelegten Studie "Adalbert Stifter und die Freuden der Bigotterie", erschienen im Otto Müller Verlag, verknüpft Leopold Federmair persönliche Lebens- und Leseerfahrungen mit Stifters Werk und kommt auf diese Weise zu verblüffenden Ergebnissen. Federmairs Buch macht große Lust, sich in das Abenteuer Stifter-Lektüre zu stürzen und dabei eigene Wege auch abseits ausgetretener Rezeptionspfade zu beschreiten.

  Von einer ganz anderen Seite nähert sich Joseph Berlinger in seinem sympathischen Reisebuch "Das Meer muss ich sehen" dem


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