"Es muss durch mich durch"

Extra | ALEXANDRA MILLNER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

SIEBENBÜRGEN Eginald Schlattner hat in seinen autobiografischen Romanen das Ende der Siebenbürger Sachsen festgehalten. Mit dem "Falter" sprach er über sein jüngstes Buch "Das Klavier im Nebel", das die Jahre 1948 bis 1952 behandelt. 

Solange wir uns Geschichten erzählen, kann einer auf den anderen nicht böse sein", heißt es in Eginald Schlattners jüngstem Roman "Das Klavier im Nebel", der selbst den Beweis für diese These liefert: Die große Geschichte trennt, die kleinen Geschichten verbinden - das individuelle Schicksal mit den historischen Ereignissen und die Menschen untereinander. Wie vorangegangenen Büchern "Der geköpfte Hahn" (1998) und "Die roten Handschuhe" (2001), zwischen denen der dritte Roman nun den Bogen spannt, ist auch "Das Klavier im Nebel" mit Eckdaten der rumänischen, insbesondere der Siebenbürger Geschichte verknüpft: Waren es im ersten Roman die Jahre der "kommunistischen Monarchie" (1944-1948) und im zweiten die Verschärfung des politischen Klimas


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