Schreiben, aber richtig

Extra | THOMAS ASKAN VIERICH | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

DEUTSCH Die alten Männer und die gute Sprache: Wolf Schneider und Dieter E. Zimmer wüssten, wie es ginge. 

Hast du schon mal deinen Arm in einer Kuh gehabt?" Fragte die Tierärztin ein Mädchen, das ihren Beruf erlernen wollte. Ist das nicht ein toller erster Satz? Damit könne man jede Reportage wirkungsvoll eröffnen, schreibt Wolf Schneider, langjähriger Leiter der Hamburger Journalistenschule, dessen Stilkunden ganze Generationen geprägt haben. "Deutsch!" zieht die Summe seiner Erfahrungen, was einen guten von einem schlechten Text unterscheidet.

  Der mittlerweile Achtzigjährige liefert 44 handliche Rezepte, es richtig zu machen. Die meisten sind Schneider-Lesern bekannt: "Den Leser abholen", "Hauptsätze ausreizen, Schachtelsätze meiden", "Verben hofieren", "Adjektive streichen", "Jargon meiden", "Keine Klischees", "Mit einem Erdbeben anfangen - und dann langsam steigern" (siehe oben). Neu sind die Zitate aus führenden deutschsprachigen Presseveröffentlichungen der letzten


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