Alles Revolte

Martin Droschke | Extra | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

ZEITGESCHICHTE Mark Kurlansky hat einen etwas anderen Blick auf die Ereignisse des Jahres 1968 geworfen. 

Es hat nie ein Jahr wie 1968 gegeben, und es ist unwahrscheinlich, dass es je wieder so ein Jahr geben wird." Mit dieser Feststellung eröffnet der US-Amerikaner Mark Kurlansky sein Porträt eines weltweiten Sturmangriffs auf Autoritäten, Systeme und Regierungen. Genauer gesagt beginnt der Autor mit den ersten Minuten der Neujahrsnacht 1968, in denen Einheiten des Vietcong die von Papst Paul VI. ausgehandelte Waffenruhe brechen. Die Vorzeichen des neuen Jahres stehen auf Eskalation und Brutalität - ganz im Gegensatz zum Ausklang, dem Start der Mondmission Apollo 8 am 21. Dezember, der die Hoffnung symbolisiert, einer Spirale der Gewalt und der Kriege zu entfliehen, die in den gut 340 Tagen dazwischen Untergangsstimmung hatte aufkommen lassen.

  Nach einer Reihe populärer Sachbücher über die Kulturgeschichte von Alltagsgütern wie Salz und Kabeljau hat sich Mark Kurlansky erstmals

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