Aus Alberts Archiven

Extra | ROBERT CZEPEL | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

PHILOSOPHIEGESCHICHTE Hans Albert hat mit seinem Lehrer Karl Popper einen unterhaltsamen Briefwechsel geführt. 

Von wegen trocken: Philosophie kann ziemlich amüsant sein. Man muss nur die richtigen Bücher lesen. Zum Beispiel den Briefwechsel zwischen Hans Albert und Karl R. Popper, der soeben von Martin Morgenstern und Robert Zimmer herausgegeben wurde. Die Korrespondenz zwischen Popper, dem Begründer des kritischen Rationalismus, und Albert, dem wichtigsten Exponenten dieser Lehre im deutschsprachigen Raum, deckt die Zeitspanne von 1958 bis zu Poppers Tod im Jahr 1994 ab und verdankt ihre Existenz der akribischen Sammelarbeit von Albert, der nicht nur die Briefe seines Gegenübers archiviert hat, sondern auch Abschriften seiner eigenen.

  Worum geht es? In erster Linie um andere Philosophen, um Bücher und Aufsätze. Andere Themen tauchen im Schriftwechsel so gut wie nicht auf, und wenn, dann nur als kurze Bemerkung im Postskriptum. Trotz dieser engen Themenwahl treten die beiden


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