Wie alles anfing

Extra | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

KOSMOLOGIE Der britische Physiker und Bestsellerautor Simon Singh erzählt anhand der Entdeckung des "Big Bang" eine kurzweilige Geschichte der Astronomie. 

Wissenschaftlich gesehen ist diese Big-Bang-Annahme die bei weitem ungenießbarere. Denn es handelt sich um einen irrationalen Prozess, der nicht in wissenschaftliche Begriffe gefasst werden kann. (...) Auch aus philosophischer Sicht kann ich keinen guten Grund erkennen, weshalb der Big-Bang-Gedanke vorzuziehen wäre." Immer wenn Fred Hoyle zu den Worten "Big Bang" kam, nahm seine Stimme einen etwas verächtlichen Tonfall an. Schließlich ging es ihm bei dieser 1950 ausgestrahlten BBC-Radiosendung darum, seine wissenschaftlichen Gegner mit dem von ihm gerade erfundenen Begriff lächerlich zu machen. Die Attacke des Kosmologen aus Cambridge ging allerdings nach hinten los. Und so kam es, dass ausgerechnet der größte Kritiker der Theorie des Big Bang sie unversehens selbst taufte.

  Das ist nur eine der vielen "guten Geschichten",


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