Confoederatio Europae

Extra | SABINA AUCKENTHALER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

EUROPA Der Nicht-EU-Bürger Adolf Muschg räsoniert über die Geschichte des Kontinents und hat einige Vorschläge. 

Reden für einen gastlichen Erdteil. Der Untertitel des neuesten Sachbuchs von Adolf Muschg lässt erahnen, dass der Schriftsteller, Sprach- und Literaturwissenschaftler fest an Europa glaubt. Vor rund einem Jahr war der Schweizer, der seit 2003 Präsident der Berliner Akademie der Bildenden Künste ist, als Redner bei den Essener Krupp-Vorlesungen zu Politik und Geschichte geladen. Seine vier Vorträge, in denen er die Frage nach einer europäischen Identität umkreist, liegen nun in Buchform vor.

  Wie nebenbei bietet Muschg dabei einen Leitfaden durch die politische und kulturelle Geschichte des Kontinents von der Antike bis ins 21. Jahrhundert und verknüpft historische Erfahrungen mit der Gegenwart. Da sind einmal die vielen Erfahrungen der Teilung, des Untergangs und der Metamorphose - so die Dreierformel, mit der Muschg eine europäische Spezifität ausmacht; Alexander


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