Brot und Spiele

Extra | LUKAS WIESELBERG | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

POLITIKWISSENSCHAFT Georg Spitaler geht den Beziehungen von Sportlern und Politikern nach, ein von ihm mitherausgegebener Sammelband beschäftigt sich mit Stadien aller Art.

Spindoktoren müssen es wissen. "Es ist keine Kunst für einen Politiker, auf den Politikseiten der Zeitungen vorzukommen. Auf die Sportseiten musst du es schaffen", verriet Andreas Rudas vor Jahren seinem Schützling das ultimative Erfolgsgeheimnis. Der solcherart beratene Viktor Klima lebt heute in Argentinien, und Rudas hat es zum Konzernsprecher von Magna Österreich gebracht. Das Diktum von Rudas bleibt dennoch von zeitloser Gültigkeit. Sport und Politik passen seit jeher gut zusammen, auch wenn sich der Sport gerne als "neutral" (selbst-)versteht. Und er fordert umgekehrt seine Aufmerksamkeit von der Politik. Schon der römische Autor Sueton berichtete davon, dass Julius Cäsar getadelt wurde, weil er sich während der Spiele "die Zeit nahm, Briefe und Bittschriften zu lesen und zu beantworten", statt die Geschehnisse

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